Biologische Zahnheilkunde
Die biologische Zahnmedizin versteht den Mundraum als Teil des gesamten Organismus und berücksichtigt mögliche Wechselwirkungen zwischen Zähnen, Kiefer und Allgemeingesundheit. Im Mittelpunkt stehen biokompatible, möglichst metall- und amalgamfreie Materialien, um individuelle Unverträglichkeiten und potenzielle Belastungen zu reduzieren.
Wurzelkanalbehandelte (tote) Zähne werden einzelfallbezogen beurteilt, da sie je nach Befund als mögliche chronische Reiz- oder Entzündungsquelle diskutiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Störfeldsanierung: Chronische Veränderungen im Kieferknochen (z. B. Kieferostitis, NICO, FDOK) werden bei entsprechender Indikation diagnostisch erfasst und therapeutisch berücksichtigt.
Für eine präzisere Diagnostik nutzen wir eine neue DVT-Ausrüstung (Digitale Volumentomographie). Die 3D-Bildgebung verbessert Beurteilung und Planung – insbesondere im Bereich von Kieferknochen, Nebenhöhlen und Nerven.
Ziel ist nicht nur „Zähne zu reparieren“, sondern chronische Belastungen zu reduzieren, das Immunsystem zu entlasten und die Gesamtgesundheit nachhaltig zu unterstützen.

